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Die Frankfurter Klasse treibt Ihr Unwesen schon seit 2006. Hier ein Auszug aus vergangenen und laufenden Projekten und Bühnenstücken.

Die Reise des Goldfischs

Frankfurter Klasse Youtube Night

“THEATER TRIFFT KINO” Mit Jochen Döring und Tim Karasch von der Leinwand auf die Bühne und zurück! Sie machen Stand-up-Comedy, sie spielen Theater und sie drehen Clips. Dass alle drei Komponenten auch gemeinsam prächtig funktionieren, zeigt das Comedy-Duo FRANKFURTER KLASSE in seiner neuesten Produktion unter dem Motto “Theater trifft Kino”. Die FRANKFURTER KLASSE ist eine Gruppe von straßenbezogenen Philosophen und Außenseitern verschiedener Disziplinen und Milieus, die grundlegend an Theorien von Polt, Dudenhöfer, Knebel und Nachtsheim, Laurel und Hardy sowie von Bülow anknüpfen. Dahinter verbergen sich die beiden Frankfurter Jochen Döring und Tim Karasch.

In ihrem seit drei Jahren durchweg ausverkauften Bühnenprogramm „Die Reise des Goldfischs“ im Frankfurter Kulttheater Die Schmiere verkörpern die beiden gleich ein ganzes Ensemble von skurrilen Figuren. Allen voran Zeynep Tilki, „pubertierendes Kind türkischer Einwanderer”, die mit ihren Youtube-Videos inzwischen regelmäßig die Marke von 100.000 Aufrufen knackt. In der Produktion “Theater trifft Kino” bringt das Comedy-Duo alles unter einen Hut: Liveaufrtitt und die Präsentation der eigenen Kurzfilme & Clips. Eine interaktive Mischung dessen, was sie seit vielen Jahren machen.

Die Reise des Goldfischs

DER DAUERBRENNER: Die Reise des Goldfischs

Ein Goldfisch, eben gekauft und der ganze Stolz eines kleinen, übergewichtigen Jungen mit einem mehr als leichten Fall von ADS wird an einem Frankfurter Wasserhäuschen vergessen….So beginnt „Die Reise des Goldfischs“, die am 1. Dezember 2010 in der Schmiere Premiere feiert. Was sich daraus entwickelt ist eine absurde, unwahrscheinliche und höchst unterhaltsame Up Tempo Slapstick- Schnitzeljagd.

Der stumme Held ist eine Art hessischer Nemo, der wie ein Staffelholz von einem bizarren Panoptikum von Outcast-Charakteren durch die Stadt gereicht wird. Wir begegnen alten Bekannten wie dem multitoxischen Büdchensteher Mario und seinem semidebilen Sidekick Lukas aus dem Internetkult „Marios Heimspielanalyse“. Aber wir gewinnen auch neue Freunde wie die kongenialen Soziopathen Rainer Hackenbusch und Lutz Volker oder die Wetterauer Wortakrobaten Sascha und Nabil. Miteinander, gegeneinander und unabhängig von einander führen sie durch turbulente, skurrile Abenteuer bei denen sich das Publikum fragt: Sehen wir ein Happy End zwischen dem dicken Jungen und dem orangefarbenen Karpfenfisch?

Marios Heimspielanalyse

Mario’s Heimspielanalyse

„Mario´s Heimspielanalyse“ erzählt die Geschichte von Mario Pfaff, seit 20 Jahren passionierter Adler und vor allem multitoxischer Sportanalyst. Mit einem Schoppen in der Hand verfolgt er an Susis Büdchen über seinen kleinen blauen Weltempfänger jedes Heimspiel der SGE. Schonungslos und sprachlich sicher kommentiert er, ob „de Adlä wiedä fliecht“, sich „Friedhelm Furunkel gut aus der Atmosphäre gezoche“ oder der „Oki Nakilow wieder einmal daneben gegriffen hat“.

Ihm zur Seite stehen der sechs Jahre alte, leicht übergewichtige, vernachlässigte und etwas zurückgebliebe Lukas sowie in der ersten Staffel (2007/2008) sein eher stiller Kumpel Gernot, der aber in der zweiten Staffel vom kauzigen Krückengänger Eddy abgelöst wird.

Insgesamt 34 Folgen lang decken die drei bzw. vier unerbittlich den Zustand der Diva vom Main auf. Emotional, parteiisch und 100% frankfurterisch!

Marios Heimspielanalyse ist ein Muss für jeden, der selbst einmal mit einem Bier in der Hand sein Team in den Senkel gestellt hat. Hier seht ihr, wie es richtig geht.

RainersRegionalRadar

Rainers Regional Radar

Rainer Hackenbusch sendet aus seinem Wohnzimmer seine eigene Sendung die über die Events und Veranstaltungen aus seiner Region berichtet. Unterstützt wird er von Kameramann Helmut und seinem Mitbewohner Jerome Chevallier.

Als Sendezentrale dient Rainers spießiges, mit Computerschrott vollgestelltes, IKEA- WG- Wohnzimmer. Rainers derzeitiger Untermieter, der extrovertierte und ziemlich aufgedrehte Franzose, Scheinstudent Jerome Chevallier (29 J.), lässt es sich jedoch nicht nehmen als Co-Moderator des neuen Formats aufzutreten. Während Rainer anmoderiert platzt Jerome schon mal mit Wasserpfeife und einer Tüte Chips bewaffnet ins Bild und bringt damit seinen WG-Kollegen aus dem Konzept. Der krankhaft schüchterne und leicht zwanghafte Rainer kann sich gegen den Lyoner Vorstadt- Assi Jerome nicht wirklich durchsetzen. Da es bisher aber niemand außer Jerome länger in einer WG mit Rainer ausgehalten hat, legt dieser es auch nicht darauf an den Franzosen als Mitbewohner zu verlieren.

Prototyp

Der Prototyp

Der Vorschuljunge Lukas Artig kommt aus einer Familie in der relativen intellektuellen Mitte Deutschlands. Im Jahre 2006 bedeutet das, seine doch arg eingeschränkten Lernfähigkeiten werden nur noch von seiner verzögerten Entwicklung unterkellert. Doch jetzt wird Abhilfe geschaffen und das Feld beim spießig-miefigen Naturwissenschaftsstreberwettbewerb JUGEND FORSCHT von hinten aufgerollt. Lukas hat mit seinem Opa einen Roboter gebaut. Die politische Einstellung des Seniors liegt in jener Zeit begründet, in der Deutschland noch von lustigen Bärten geführt wurde. Aber wie heißt es schon beim großen Gegenwartsphilosophen WALTER MOERS: „Wir sind alle Nazienkel“.
Die verschiedenen Fähigkeiten und Programme des Roboters, übrigens der Prototyp der Serie NPD-3-O, können per Fernbedienung oder Telepathie gesteuert werden. Doch ob alles bei der Premiere vor der Jury (DAS ÜBERRUMPELTE, ABER TROTZ ALLEM VEREHRTE, PUBLIKUM) funktioniert? Es bestehen Zweifel, hat der Maschinenmann doch mehr als ein Problem mit seinen Schaltkreisen – beim Menschen würde man wohl eine manisch-depressive Störung diagnostizieren – und hat sich zum Aufpolieren seiner Stimmungsschwankungen eine nette kleine Abhängigkeit von Plutoniumstäben angeeignet, deren Wirkung der dieses weißen Pulvers aus Südamerika nicht unähnlich ist. Leicht hat es hier keiner. Lukas nicht, der blecherne Patient noch weniger und das Publikum schon gar nicht. Ein Spaß für die ganze Familie – oder besser nicht..